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Asakusa 浅草

Asakusa, Stadtteil von Tôkyô, bekannt für den Sensoji, einen buddhistischen Tempel, der dem Bodhisattva Kannon geweiht ist. Es gibt auch eine ungewöhnlich hohe Dichte an Tempeln im Gebiet Asakusa-West.

Asakusa liegt an der nordwestlichen Randzone von Zentral-Tôkyô, am östlichen Ende der Ginza-U-Bahn-Linie, ungefähr eineinhalb Kilometer östlich vom großen Umschlagbahnhof von Ueno. In diesem Gebiet befindet sich auch das downtown-Areal, was sich auf den alten Teil Tôkyôs bezieht am Rande des Flusses Sumida. Diese Region soll weniger fieberhaft sein und traditionellere Atmosphäre als andere Bereiche Tôkyôs haben, wenngleich dies nicht so scheint, gibt es hier doch vor allem Touristen im Überfluss. Auch die Geschäfte sind meiner Meinung nach ziemlich europäisiert, man preist Asakusa schon als Wirtschaftsobjekt an, nicht mehr als traditionellen Ort.

Für den größten Teil des 20. Jahrhunderts war Asakusa der wichtigste Entertainment-Bereich der Stadt. Mittlerweile haben andere Stadtteile Tôkyôs, wie zB Shinjuku dem traditionellen Asakusa den Rang abgelaufen.

Durch die zahlreichen religiösen Einrichtungen in diesem Gebiet gibt es häufige Feste in Asakusa, da jeder Tempel oder Schrein mindestens ein Fest pro Jahr, wenn nicht pro Saison, ausrichtet.

Hier findet man auch eine größere Konzentration von Gebäuden aus den 50er und 60er Jahren als anderswo in Tôkyô und auch ryokan gibt es in Hülle und Fülle. Flussfahrten auf dem Sumida-Fluss findet man nur 5 Minuten von hier.